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Spielinfo
Linerider Freestyle
Entwickler: 
InXile Entertainment
Publisher: 
Koch Media
Releasedatum: 
31.07.2009
Genre: 
Simulation
USK: 
ohne Alterbeschränkung
Webseite: 
http://linerider.deepsilver.com/spiel.html

Line Rider Freestyle ein Flash Spiel, das dich auf eine Rodelpartie schickt. Eine Abkühlung trotz eines eher lauen Sommers. Ab auf die Piste und entwerfe deine eigenen Strecken, die du in individuellen Variationen kreieren kannst, um so die schneebedeckte Landschaft zu durchqueren.

In insgesamt drei verschiedenen Modi, kannst du dein Können als Pistenentwickler unter Beweis stellen und dir so einen Rang und Namen im Freestyle, Story oder auch Puzzle Modus machen.

Im Freestyle Modus hast du die Möglichkeit mit allen verfügbaren Tools von elegant bis zu schrägen Pisten zu bauen.

Im Storymodus dagegen musst du versuchen Bosh bei seinem Kampf gegen seinen Konkurrenten Chaz zu begleiten. Diese Disharmonie wird dir eingangs in einem Intro gezeigt. So muss man versuchen, die fehlenden Routenstücke richtig fortzuführen und so Bosh sicher ins Ziel zu bringen. Zusätzlich muss man auf der Piste Münzen oder Objekte einsammeln, um so Punkte zu kassieren und neue Figuren oder Hintergründe frei zu schalten. Fortlaufend wird man mit Videosequenzen immer weiter in die Story eingeführt.

Dieser Modus ermöglicht es eigene Puzzles zu erstellen. Man kann eigenständig einzusammelnde Gegenstände auf der Abfahrt verteilen, sowie Ziel und Zielbereiche sowie alle anderen Tool variieren. Ist eine Abfahrt fertig gestaltet, kann man diese für die Line Rider Community hochladen, damit sich auch andere Line Rider Fans daran erfreuen und ausprobieren können.

Mit einer Menge aber wenig interessanten oder spektakulären Tools, kann man seine Kreativität ausleben. Es gibt beispielsweise den einfachen Bleistift kann man wie mit meinem realen Bleistift unterschiedliche Linien ziehen. Mit einem Kurvenstift, kann man Kurven zeichnen, aber auch Neigung einstellen. Mit einem Radiergummi kann man fehlerhafte Linien wieder auslöschen. Verschiedene Linienarten sorgen für Verlangsamung, Schnelligkeit oder Normalgeschwindigkeit. Es gibt auch besondere Arten von Linien, wie die Falltürlinie, diese Linie verschwindet wenn der Rider drüber gefahren ist oder auch die Trampolinlinie, die den Rider abprallen lassen. Mit anderen Tools kann man auch die Landschaft sowohl farbig als auch mit Gegenständen gestalten.

Optisch kann man sich bei Linerider nicht beschweren, ein grundsolides Gerüst, das sowohl Hintergründe als auch die Animation flüssig und scharf wiedergibt. Leider wird aber auch nichts Besonderes geliefert, wo auch die Farbwahl zwar fürs Ambiente stimmig ist, aber auch wenig amüsierend präsentiert wird. Auch fehlende Details, wie ein realistischer Schneefall oder Windanimationen lassen hier auf sich warten.

Der Sound wurde hier eindeutig vernachlässigt oder einfach lieblos aufs Spiel gesetzt. Mit trashigen technosiertem Gedudel wird hier eine langweilige Retro - Atmosphäre geliefert. Im Spielverlauf wird dagegen fast ganz mit Musik gespart. Außerdem gibt es viele nur eine ahndvoll unterschiedlichen Klänge, die sich stetig wiederholen und schnell nerven. Selbst an Effekten wurde gespart, sodass nicht mal hörbare Klänge bei Sprüngen oder Fällen zu verlauten sind.

Die Steuerung ist ziemlich simple und einfach gestrickt, reagiert aber teilweise erst verspätet. Bei diesem Spiel wird das Nunchuk benötigt. Mit dem Nunchuk Stick schwenkt man die Kamera über die Karte, mit der Taste Z zoomt man und mit dem C Knopf öffnet man Hilfefenster. Diese nerven allerdings, weil vor dem Beginn des Spiels erscheinen erst alle gefühlten 100 Fenster und nur Konsoleros mit viel Ausdauer überstehen diese und kommen zum eigentlichen Spiel.

Pro und Contra
  • freischaltbare Objekte
  • einfache Steuerung
  • solide Grafik
  • umfangreich
  • lange Wartezeiten
  • wenig Abwechslung
  • schlechter Sound
  • zu viele Hilfefenster
Bewertung
Gameplay: 
7
Steuerung: 
8
Grafik: 
6
Sound: 
4
Multiplayer: 
0
Gesamtwertung
Gesamtwertung: 63
Fazit von: 
Susanne Lenzen
Ein lauer Sommer und ein laues Spiel. Langweilig, abwechslungslos und simpel. Da kann man sich auch einfach einen Bleistift und einen Block nehmen und Striche zeichnen.

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