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Wii
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Wii
Spielinfo
Moorhuhn und das verbotene Schloss
Entwickler: 
DaHonko Entertains
Publisher: 
dtp Entertainment
Releasedatum: 
20.11.2009
Genre: 
Partyspiel
USK: 
6

Wer kann sich nicht mehr an das Jahr 1999 erinnern, als Tierschützer protestierten gegen ein Computerspiel. Dies Computerspiel hieß Moorhuhnjagd und das Spielprinzip war recht simpel, schieße eine Vogelart ab und kassier Punkte. Ein klassisches Shoot em up Spiel. Ursprünglich wurde das Spiel als Werbung für den shottischen Whiskey Johnny Walker entwickelt worden, allerdings erinnert sich kaum jemand an das zu werbende Produkt. Mitlerweile gibt eine Menge Moorhuhnspiele auf unterschiedliche Art und Weise. In diesem Spiel jetzt packen nun die Moorhühner selbst ihre Wummen aus und begeben sich auf Schatzsuche…

Die Story des Spiels ‚Moorhuhn – Das verbotene Schloss’ ist relativ schnell berichtet. Ein Moorhuhn findet eine Karte, die sich kaum entziffern lässt. So zeigt sie diese der weisen Schildkröte in der Hoffnung bei ihr Hilfe zu bekommen. Diese mutmaßt auf der Karte sei ein Weg zum verbotenen Schloss verzeichnet. Kurzerhand machen sich das Moorhuhn, die weise  Schildkröte und der Moorfrosch auf dem Weg zum verbotenen Schloss, um dort den verbotenen Schatz zu finden und zu bergen. „Stark“ bewaffnet mit einer Kürbiskernpistole und einem Holzhammer gelangen sie während der Reise durch einen Wald, überqueren Flüsse und Seen, sowie ein gefährliches Gebirge, dass sie das endlich zum Schloss führt. In Jump and Run Aktion muss man hier Abgründe oder Hindernisse überwinden Gegner erledigen. Im Spielverlauf freundet sich das Moorhuhn mit dem Rammbock an, der ihm behilflich ist über Hindernisse zu gelangen. Die Geschichte bekommt ihr mittels eines kleinen Buchs berichtet.

Die Steuerung des Spiels ist im Grunde auch sehr einfach, gespielt wird mit der Wii-Remote samt Nunchuk. Das Schießen der Kürbiskernpistole erledigt man durch das Halten des Z Knopfes, um dann wirklich abzufeuern muss man B drücken. Während des Schießens wechselt allerdings die Kameraperspektive. Das Fadenkreuz bewegt man natürlich mit Hilfe des Remote. Aber Vorsicht wird man einmal selbst getroffen, so stirbt man auf der Stelle. Jedoch gibt es die Möglichkeit auf dem 25 Münzen einzusammeln, um ein weiteres Leben zu erlangen.

Neben den Einzelspielerspaß können sich in einem lokalen Multiplayer zwei Spieler mit Splitscreen Schildkrötenrennen oder Rambockrennen veranstalten. Leider gibt es hier nur vier verschiedene Kurse, ist ein bißchen zu wenig. Auch das Hauptspiel ist relativ schnell durchgespielt, mit knapp 4 Stunden Spielzeit ist das kein zufriedenstellender Umfang.

Natürlich ist die Grafik wie gewohnt bei Moorhuhnspielen in einem Comicstil gehalten, dass das Ganze spielerisch abrundet. Leider gibt es hier einige grafische Mängel aufrgung fehlender Bildtiefe. Zum Beispiel ist es durchaus schwierig irgendwelche Abgründe zu überqueren oder aber Hindernisse zu überwinden. Das liegt aber auch nicht zuletzt daran, dass die Kameraperspektive auch oft total unpraktisch ist. Die Hintergrundmusik betont den recht fröhlichen, abenteuerlustigen Charakter des Spiels und lässt den Spiele in eine wohltuende entdeckerfreundliche Stimmung während des Spielens verfallen. Sämtliche Effekte sind für ein Adventuregame typisch unrealistische, aber natürlich sehr spaßig. Was einem allerding auffällt ist die Kürbiskernpistole. Feuert man diese teilweise ab, so erscheint ein Effekt erst zeitversetzt, sodass es zur Aktion nicht mehr passt. Das trübt ein wenig die Stimmung, denn im Jahre 2010 muss das nicht mehr sein.

Pro und Contra
  • Moorhuhnfreunde begleiten dich im Spiel
  • lokaler Multiplayer
  • Kürbiskernpistole
  • wenig Abwechslung
  • geringer Umfang
  • technische Mängel
  • unpraktische, unpräzise Steuerung
  • Kameraführung teilweise unmöglich
Bewertung
Gameplay: 
4
Steuerung: 
5
Grafik: 
4
Sound: 
7
Multiplayer: 
6
Gesamtwertung
Gesamtwertung: 52
Fazit von: 
Susanne Lenzen
Moorhuhn – Das verbotene Schloss ist ein Jump & Run Abenteuer, auf das man aufgrund des geringen Umfangs und der fehlenden spritzigen Abwechslung verzichten kann. Zwar hat auch dieses Spiel den typischen Moorhuhncharme, allerdings wirkt das ganze einwenig platt, um nicht langweilig zu sagen. Leider muss man auch sagen ist das Spiel technisch gesehen bei Weitem nicht auf dem Stand vom Jahr 2010.

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