
Im Juni letzten Jahres wurde das DS Spiel ‚Infinite Space’ bereits in Japan veröffentlicht. Dort erfreute das Spiel schon eine äußerst große Fanmenge. Am 26. März erschien nun das RPG Spiel auch bei uns, aber leider nur in englischer Sprache, das eingefleischte Weltraum RPG Liebhaber einwenig traurig stimmen würde.
Die Story dreht sich um den jungen Yuri, der davon träumt eines Tages, wie sein Vater, Weltraumfahrer zu werden. Er ist Bewohner des Planeten Ropesk. Allerdings ist genau diesen Bürgern das Reisen in den Weltraum untersagt. Nia hilft ihm, natürlich gegen angemessenen Lohn, in den Weltraum zu flüchten. Fortan beginnt Yuris Reise durchs All, wo größtenteils Krieg herrscht. Überall begegnet Yuri Korruption und sämtliche düstere Machenschaften. Nun macht er sich zum Ziel das Universum zu verändern.
Die meiste Zeit des Spieles befindet man sich auf der Reise von einem Ort zum anderen. Man fliegt von Planeten zu Planeten und besucht dort Tavernen, um dort mit Gästen oder Barkeepern zu reden, um an neue Information zu gelangen. Im Verlauf des Spieles werden sich weitere Charaktere, Yuri und NIA anschließen, unter anderem auch Yuris Schwester Kira. Diesen Charakteren können dann einzelne Posten zugeordnet werden, da jeder auch spezielle Fähigkeiten besitzt. Zusätzlich wächst natürlich auch mit der Zeit die Flotte, da man sie mit vielen Upgrades bestücken kann. Dies geschieht über eine Art Baustein, der am entsprechenden Ort platziert werden muss. Dort muss der Spieler sich dann entscheiden, auf welche Schwerpunkte er sich konzentrieren will. Solche Upgrades sind natürlich auch sehr wichtig, um bevorstehende Kämpfe zu gewinnen.
Die Steuerung ist ziemlich ungünstig geraten, da man zwischen Tastenkombinationen und Touchfeld wechseln muss. Das ist nicht nur unpraktisch, sondern auch besonders nervig.
Infinite Space ist ein zeitdehnendes Spiel mit einer hohen Komplexität, in der man sich nach und nach einarbeiten muss. Zum Glück bekommt man zu Anfang ein Tutorial spendiert, was einem gut zur Hand geht. Der Multiplayer ist dagegen alles andere als begeisternd, da man keine Mission zusammen meistern kann.
Infinite Space hat eine angenehme Grafik, die zum Spiel gut passt. Vorallem die Zwischensequenzen und das Intro überzeugen mit ihrer guten Optik. Man hätte jedoch nicht an der Gestik und Mimik der Charaktere sparen sollen, da diese dadurch leider starr wirken. Auch ein paar Effekte mehr in den Kampfszenen hätten sicher nicht geschadet.
Wie es für ein NDS Spiel üblich ist, ist in Sachen Sound wiedermal nicht besonders viel geboten. Immer die gleichen drei Lieder laufen in einer Dauerschleife und begleiten einen durchs gesamte Spiel. Da wäre was mehr Awechslung schön gewesen.