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NDS
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NDS
Spielinfo
Percy Jackson: Diebe im Olymp
Publisher: 
Activison
Releasedatum: 
11.02.2010
Genre: 
RPG
USK: 
6

Wer ist eigentlich Percy Jackson?

Percy (eigentlich Perseus) Jackson lebt bei seiner Mutter und ihrem Mann in New York. Seinen richtigen Vater kennt er jedoch nicht. Er ist ein sehr schlechter Schüler, da er an ADHS (Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom) leidet und Legastheniker ist. Jedoch soll sich das im Verlauf als hilfreich erweisen. In einem seltsamen Zwischenfall mit einer seiner Lehrerinnen, erfährt er, dass er in Wirklichkeit ein Halbgott,ein Sohn Poseidons, ist. Die Götter vom Olymp gibt es tatsächlich noch, leben aber nun im 600. Stock des Empire State Building. Percy besucht ein Ausbildungslager für Halbgötter, das Camp Halfblood. So weit, so gut. Ursprünglich ist Percy Jackson eine Buchreihe von Rick Riordan, die sich mit der griechischen Mythologie beschäftigt und ist ähnlich dem großen Vorbild des Harry Potters.

Am 11. Februar 2010 kam die Verfilmung von Percy Jackson – Diebe im Olymp in die deutschen Kinos. Pünktlich zum Film erschien das gleichnahmige Spiel. Ob diese Filmumsetzung  wie so viele eine Enttäuschung oder aber ein Glücksgriff sind, erfahrt ihr in unserem Test.         

Wer Rollenspiele öfters spielt, für den ist die Steuerung direkt heimisch. Rundenbasiert werden Angriffe ausgeführt oder Fähigkeiten eingesetzt, die Auswirkungen auf entweder Gegner oder aber Verbündete haben. Besonders kraftvolle Attacken werden durch NDS Quick Time Events – Wheelers -  ausgeführt. Soll beispielsweise der Teamangriff genutzt werden, muss man in einer bestimmten Zeit einen griechischen Buchstaben nachzeichnen. Je genauer man dies schafft, desto stärker ist der Angriff. Eine Blockattacken führt man aus, wenn man im richtigen Moment das Schild berührt.    
 
Nach einer kurzen Eingangsphase trefft ihr auf Percy’s Mutter. Sally Jackson. Damals hatte sie eine Affäre mit Poseidon.     Danach heiratete sie Gabe Ugliano nur, um Percy zu schützen. Sein menschlicher Geruch überdeckte Percys Geruch des Halbgottes und hielt so die Gefahr von sich.    
             
Grover, ein Satyr (ein Mensch mit Ziegenbeinen, kennen sicher einige vom Herkules Zeichtrickserie), erzählte ihr von dem Vorfall mit der Lehrerin. Doch sie scheint von alldem zu wissen. Und als Percy sie zu Rede stellen will, erscheint ein feindseliger Minotaurus. Bald darauf erscheinen weitere komische Kreaturen. Gegner lassen, wie es sich in einem Rollenspiel gehört, Objekte fallen, diese kann man sammeln, um seine Fähigkeiten zu verbessern. Mittels einer Weltkarte wandern sie von Ziel zu Ziel. Auf den vorgegebenen Wegen erscheint erneut der böse Minotaurus, doch diesmal wird der Kampf schwieriger. Bevor du diesen restlos besiegen kannst, greift dieser Sally an, diese verschwindet daraufhin in einem Lichtblitzkegel. Mr Brunner, der Lehrer der ihm das Schwert seines Vaters überreichte, erscheint auf dem Bildschirm. Nun stellen wir fest, dass er ein Zentaurer ist (halb Mensch, halb Pferd). Angeschlagen schafft es die Truppe ins Halbblut Camp, wie die Geschichte nun weiter geht, müsst ihr als Spieler schon selbst herausfinden.       

Die Steuerung ist gewohnt klassisch. Gesteuert wird natürlich mit dem Touchpen, wird ja auch nicht anders erwartet. Die Wheelers, in den man in einer gewissen Zeit Zeichen, Buchstaben oder Ähnliches nachzeichnen muss, geschehen fehlerlos. Mit den Bumpertasten kann man sich den Gesundheitsbalken aller Gegner und aller Verbündeten anzeigen lassen.

Mit comichaften Style wird die Geschichte erzählt, im Hintergrund sind auch einige Filmschauplätze zu sehen. Die Kämpfe finden in einem 3d- haltigen Szenario statt. Im Großen und Ganzen ist es für ein NDS Spiel eine ordentliche Grafik, die mit angenehmen Tönen angepasst ist. Leider gibt es keine Sprachausgabe.  

Pro und Contra
  • interessante Story
  • nette Charaktere
  • griechische Mythologie
  • ausgeklügeltes Kampfsystem
  • schöne RPG Element
  • keine Sprachausgabe
  • mehr Bezüge zum Film wären schön gewesen
  • kurzer Spaß
  • Quicktime Events (Wheelers) zu einfach
Bewertung
Gameplay: 
7
Steuerung: 
7
Grafik: 
7
Sound: 
7
Multiplayer: 
0
Gesamtwertung
Gesamtwertung: 70
Fazit von: 
Susanne Lenzen
Filmumsetzungen sind meistens nicht so gute Spiele, allerdings kann sich dieses kleine Rollenspiel durchaus sehen lassen. Es bietet eine Menge Spielspaß, wenn auch nur für kurze Zeit. Jedoch das Game of the Year wird es sicher nicht, ist aber durchaus für Genreliebhaber zu empfehlen.

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