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Spielinfo
Entwickler: 
Team 17
Publisher: 
Team 17
Releasedatum: 
16.12.09
Genre: 
Action
USK: 
16

Wer kennt nicht Alien Breed von Team 17 was damals auf dem Amiga eine große Anhängerschaft hatte? Ok die jüngeren User könnten sich angesprochen fühlen. Wir haben und das Remake geschnappt und sind auf Alienjagd gegangen und hier erfahrt ihr was daraus geworden ist.

Es handelt sich übrigens um den ersten Teil einer angedachten Triologie und im Grunde geht es darum, dass ein Geisterschiff mit eurem Raumschiff, der Leopold, kollidiert ist und ihr nun von bösärtigen Aliens angegriffen werdet und um euer Überleben kämpfen müsst. Die Story wird uns in stimmungsvollen Comicbildern präsentiert, aber diese ist eigentlich auch nebensächlich.

Am altbewährten Spielprinzip hat sich nichts geändert, ihr ballert euch nach wie vor munter durch die engen und düsteren Gänge und müsst alle paar Sekunden ein bestimmtes Terminal aktivieren. So spaßig die Action ist, so monoton wird sie nach einiger Zeit auch. Im gesamten Spielverlauf macht ihr wirklich nichts anderes als Aliens erledigen, Schlüsselkarten suchen, Leichen und Spinds nach Ausrüstung durchsuchen und bestimmte Systeme aktiveren.

Kenner des Spiels werden sich jedoch aufgrund des neuen Schwierigkeitsgrades unterfordert fühlen. War das Original noch bekannt für seinen heftigen Schwierigkeitsgrad, gleicht das Remake eher einem gemütlichen Spaziergang. Zwar bietet der Titel drei unterschiedliche Schwierigkeitsgrade, aber selbst auf dem härtesten wird euch noch nicht allzu viel abverlangt.

In der Urfassung habt ihr aus der Vogelperspektive gespielt, das Remake bietet nun eine isometrische Kamera-Ansicht. Das ist allerdings nicht weiter schlimm, da eine gute Übersicht jederzeit gewährleistet ist. Auf Wunsch könnt ihr per LB- und RB-Taste den Kamerawinkel um 45-Grad schwenken lassen. Die Steuerung ist relativ einfach gehalten, der linke Analogstick ist zum Gehen und der Rechte zum Zielen, mit dem Steuerkreuz wechselt ihr zwischen den Waffen und Extras. Mit der LT Taste aktiviert ihr das ausgewähle Extra wie Verbandskasten oder Granaten.

Neben dem Einzelspieler-Modus bietet Alien Breed Evolution auch noch einen Koop-Modus für bis zu zwei Spieler, hier könnt ihr wahlweise an einer Konsole oder online auf Alien-Jagd gehen. Allerdings dürft ihr im Mehrspielermodus nicht die Einzelspieler-Kampagne nachspielen, sondern bekommt lediglich drei Extra-Level spendiert. Im Multiplayer habt ihr desweiteren einen kleinen Vorteil, denn sobald euer Partner stirbt ist die Story nicht beendet. Stattdessen steht euch dieser mit frischer Munition und Waffen nach einigen Sekunden wieder an eurer Seite.

Die düsteren, teilweise klaustrophobischen Gänge erzeugen eine passende Science-Fiction-Atmosphäre, vor allem aber die tollen Effekte wie Licht, Rauch und Explosionen wissen zu gefallen. Auch die Animationen sowie Charaktermodelle hinterlassen einen guten Eindruck.

Pro und Contra
  • 2-Spieler On/Offline Koop
  • Sci-Fi Atmosphäre
  • gute Animationen
  • angepasster Schwierigkeitsgrad
  • nur 3 Koop-Level
  • monotone Aufgabe und Levelstruktur
  • fehlende Abwechslung
Bewertung
Gameplay: 
8
Steuerung: 
7
Grafik: 
7
Sound: 
7
Multiplayer: 
8
Gesamtwertung
Gesamtwertung: 74
Fazit von: 
Ralf Temmers
Alien Breed Evolution lässt schon etwas Nostalgie aufkommen und sorgt für eine kleine Runde Spaß zwischendurch. Doch auf Dauer fehlt die nötige Abwechslung und eine Kampagnen-Koop wäre wünschenswert gewesen. So bleiben euch rund fünf bis sechs Stunden Spielzeit - für einen Arcade-Titel sicherlich zufriedenstellend.