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PSP
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PSP
Spielinfo
Fat Princess: Fistful of Cake
Entwickler: 
SuperVillain Studios
Publisher: 
Sony
Releasedatum: 
15.03.2010
Genre: 
Action
USK: 
16

Im letzten Jahr eroberte die Prinzessin schon die Herzen vieler PS3 Zocker. Das charmante Tortenspektakel erscheint nun auch aufs Sonys Handheld, so kann man auch unterwegs kalorienreiche Schlachten tätigen. Wie schon auf der PS 3 gibt es Essenschlachten im Team in einem äußerst amüsanten Comic Look. Das Spielprinzip ist ganz einfach erklärt. Man muss in diversen Spielmodi verfeindete Fantasy-Armee meucheln, deren Prinzessin entführen, die eigene aus dem Keller des Gegners befreien und Stützpunkte einnehmen.

Optisch kann sich Fat Princess trotz kleinerer Abstriche auch auf der PSP sehen lassen. Dazu stehen in der heimischen Burg verschiedene Hutmaschinen zur Verfügung, über die man seine Charakterklasse wechseln kann. Vom einfachen Dorfbewohner oder Arbeiter über Bogenschütze und Krieger bis hin zum Heiler oder Magier. Alternativ sind Rollenwechsel nach wie vor auch über das Einsammeln von herrenlosen Kopfbedeckungen auf dem Schlachtfeld möglich.

Im irren Spielspaß "Fat Princess" kann mann durch Sammeln von Rohstoffe seine Maschinen aufwerten, was den den Kriegern zusätzliche Fertig- und Fähigkeiten bringt. Zwei Spielehorden treffen aufeinander und entführen die gegenerische Prinzessin. Der Gegenspieler hat die Prinzessin fett gemästet und nun brauch man ein Großteil der Armee sie wieder ins eigene Reich zu tragen.

Man kann zwischen fünf verschiedene Klassen von Figuren wechseln: dem fruchtlosen Krieger, dem standhaften Bogenschützen, dem geheimnisvollen Magier, dem unermüdlichen Arbeiter und dem hinterhältigen Priester. Im Spiel müssen die Fähigkeiten kombiniert werden, um das Ziel zu erreichen. Oberstes Gebot ist hier Zusammenarbeit. Benutze Baumstämme als Rammböcke oder baue menschliche Pyramiden, um hohe Mauern zu überwinden. Im Storymodus gibt es viele Missionen sich zu beweisen, jedoch dient der Einzelplayer lediglich als Einleitung, um sich die Basics anzueignen.

Die Steuerung ist kindergerecht und denkbar einfach. Sämtliche Tasten führen eine Angriffs- oder Abwehraktion aus. Hält man diese eine Weile gedrückt werden Spezialmanöver ausgeführt. Darüber hinaus kann man springen, Ziele fixieren, Objekte aufheben oder eben werfen.

Es gibt viele interessante Spielmodi wie Gefängnisausbruch, in dem es gilt Insassen aus Zellen zu befreien. Im Zerstörungsmodus dagegen muss man eine Bombe in den gegnerischen Thronsaal schmuggeln. Im Sensenmannmodus erhält der Spieler mit Aufsammeln eines Todesmaske übernatürliche Kräfte und tritt in einer Arena gegen viele andere an, fällt dieser jedoch kann der nächste die Maske aufsammeln und in die Rolle des Sensenmann zu schlüpfen.

Im Multiplayer können acht Spieler miteinander spielen, zwar lassen sich auch je nach Spielmodus noch acht KI Spieler hinzufügen, ist aber nicht vergleichbar gegen menschliche Gegner. Doof ist allerdings, dass es keine Möglichkeit gibt mit seinem Teamkollegen zu kommunizieren.

Pro und Contra
  • umfangreicher Story-Modus
  • humorvolle Inszenierung
  • viele Karten und Spielmodi
  • abwechslungsreiches Design
  • kein Team Chat
Bewertung
Gameplay: 
7
Steuerung: 
9
Grafik: 
7
Sound: 
7
Multiplayer: 
8
Gesamtwertung
Gesamtwertung: 76
Fazit von: 
Susanne Lenzen
Ein gelungener, irrer Spaß für unterwegs, wenn auch eher kurzzeitig. Es überzeugt mit humorvollem Comic Look, einfacher Steuerung und einer schönen Spieldynamik.

Erfolge