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Spielinfo
K11 - Kommissare im Einsatz
Publisher: 
SevenOne Intermedia
Releasedatum: 
01.04.2010
Genre: 
Action
USK: 
12

Analog zur TV-Serie "K11 - Kommissare im Einsatz" auf SAT1 hat SevenOne Intermedia nun ein gleichnamiges Krimi-Spiel auf den Markt gebracht, in dem Hobby-Kriminalisten auf Verbrecherjagd gehen können.

Der Spieler ist der Neue im K11-Team, der gerade die Polizeischule abgeschlossen hat und nun insgesamt 5 Mordfälle aufklären muss. Dabei unterstützen ihn die Avatare der TV-Kommissare Alexandra Rietz und Michael Naseband sowie der Labortechniker Phillip Anders.

Nach einem kurzen Briefing zum Fall durch den jeweiligen Kommissar besteht die erste Etappe aus der Untersuchung des Tatorts. Hier bewegt sich der Spieler eher umständlich per Wii-Remote und Nunschuk durch die Szenerie und sucht nach Beweisstücken und Hinweisen, die er mit verschiedenen Werkzeugen wie z.B. Schwarzlicht näher inspizieren oder per Kamera festhalten kann. Bei Bedarf gibt der begleitende Kommissar Hilfestellung. Wenn alle Beweisstücke sichergestellt sind, werden sie im Kommissariat genauer analysiert. Im nächsten Step führt der Spieler Verhöre mit den Tatverdächtigen durch. Alle angesammelten Informationen werden in einer Fallmappe gespeichert, die der Spieler jederzeit einsehen kann. Der Kommissar fragt die neu gewonnenen Erkenntnisse zwischendurch per Multiple Choice ab und gibt seinerseits wieder weitere Hinweise. Der Spieler kann nach Belieben zwischen den verschiedenen Schauplätzen, der Beweisliste, der Fallakte und den Verdächtigen hin und her wechseln. Durch die immer umfangreicher werdenden Informationen gelingt es dem Junior-Kommissar schließlich den Täter zu ermitteln. Und genau wie in der Fernsehserie endet jede Episode mit der Urteilsverkündung und dem Weitergang der übrigen Beteiligten.

Der Abbruch eines Falls und das Weiterspringen zu einem anderen ist nicht möglich: Die 5 Fälle müssen nacheinander durchgespielt werden. Bei der Beweissuche am Tatort kommt es häufig vor, dass beim Anvisieren eines Gegenstandes die Info zu einem benachbarten Objekt angezeigt wird. Bei der Untersuchung des Bodens im Fall "Feinberührung" erschien sogar die Fehlermeldung "Text Not Found".

Die Avatare sprechen mit der Originalstimme ihrer Vorbilder. Die Musik ist unaufdringlich und kann unabhängig von der Sprachausgabe eingestellt werden. Bis zu vier Spieler können zum Nachwuchs-Kriminalisten werden und eigene Fallakten anlegen bzw. Spielstände abspeichern.

Pro und Contra
  • eingängiges Spielkonzept
  • Schauplätze mit vielen Details
  • komplexer werdende Fälle
  • ungenaue Steuerung bei Tatortuntersuchung
  • hölzerne Animation der Avatare
Bewertung
Gameplay: 
7
Steuerung: 
5
Grafik: 
7
Sound: 
7
Multiplayer: 
7
Gesamtwertung
Gesamtwertung: 66
Fazit von: 
Linda Mertes
Die Fälle sind abwechslungsreich und werden zunehmend komplex. Die Herangehensweise ist schnell nachvollzierbar, aber leider ist das ständig erforderliche Hin- und Herspringen zwischen den einzelnen Ermittlungsstationen zuweilen lästig. Der zügigen Aufklärung steht unglücklicherweise die umständliche und unpräzise Steuerung bei der grundlegenden Beweissicherung am Tatort im Weg, die ohne Hilfestellung wohl schwerlich vollständig zu meistern ist. Die Schauplätze sind erfreulich detailliert dargestellt, die stereotype Gestik der Spielfiguren ist jedoch verbesserungsfähig. Die Fans der TV-Serie dürfte das Spiel sicherlich begeistern.