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Xbox One
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Xbox One
Spielinfo
Resident Evil 7 biohazard
Publisher: 
Capcom
Releasedatum: 
24.01.2017
Genre: 
Horror
USK: 
18
Webseite: 
http://www.capcom-germany.de/games/resident-evil-7/

Capcom läutet mit Resident Evil 7 – Biohazard eine neue Ära des Horrors ein. Die weltweit 71 Million mal verkaufte Resident Evil Serie schafft mit RE7 ein neues unglaubliches Horrorerlebnis. Ihr übernehmt die Rolle des Protagonisten Ethan Winters, der seine vermisste Frau sucht. Eine Spur führt ihn zu einer vermeintlich verlassenen Plantage in Dulvey (Louisiana), wo er jedoch schnell feststellen muss, dass die Plantage nicht so verlassen ist, wie es den Anschein hat. Seid ihr bereit, Ethan bei der Suche nach seiner Frau zu helfen und das Geheimnis der mysteriösen Plantage zu lösen?

Resident Evil 7 ist das erste Spiel dieser Serie, welches in der Ego-Perspektive gespielt wird und auf der PS4 sogar mit der VR-Brille gespielt werden kann. Aber nicht weil Capcom versucht einen Ego-Shooter daraus zu machen, sondern ganz im Gegenteil. RE7 kehrt zurück zu seinen Wurzeln und lenkt das Augenmerk wieder mehr auf kleine Rätsel und eine spannende Atmosphäre.

Ihr müsst verschiedene Aufgaben erfüllen, kleine Rätsel lösen und bestimmte Schlüssel finden. Dabei ist eure Munition sehr überschaubar. Es kommt sogar mal vor, dass ihr nicht einmal eine Waffe habt. Dies ist leider nicht so gut gelungen, da ihr euch ohne Waffe überhaupt nicht wehren könnt. Es ist nicht möglich mit den Fäusten zuzuschlagen. Auch wenn ihr zwar blocken könnt, wird man das Gefühl der Hilflosigkeit nicht los. Hier heißt es, die Beine in die Hand zu nehmen und wegzurennen. Achtet also darauf, dass ihr mit der Munition nicht verschwenderisch umgeht. Denn in Bosskämpfen werdet ihr ohne Munition keine Chance haben.

Euren Fortschritt könnt ihr bei Kassettenrecordern speichern. Während ihr auf dem Schwierigkeitsgrad normal jederzeit dort speichern könnt, müsst ihr auf schwer erst noch Kassetten dafür finden. Es gibt aber auch bestimmte Stellen im Spiel an denen automatisch gespeichert wird. In einem Raum mit Speicherpunkt seid ihr immer sicher und braucht euch keine Gedanken machen, dass euch jemand angreift.

In den meisten Räumen mit Speicherpunkt steht auch eure Inventarkiste, in der ihr überflüssige Sachen ablegen könnt. Achtet immer darauf, in eurem Inventar genug Platz für neue Sachen zu haben, da bei so wenigen Ressourcen ein Wegschmeißen bitter enden könnte. Zudem ist es wirklich sehr ärgerlich, eine neue Waffe zu finden und diese nicht aufnehmen zu können, weil das Inventar voll ist.

Mit bestimmten Gegenständen könnt ihr Munition und Medizin herstellen. Da eine Komponente für beides gebraucht wird und eure Lebensenergie sich nicht von alleine auflädt, sondern nur mit Medizin, entschied ich mich meist dafür Medizin herzustellen. Es gibt zusätzlich noch Pillen, wodurch ihr für kurze Zeit versteckte Gegenstände in der Nähe wahrnehmen könnt. So könnt ihr leichter Münzen, Figuren und Ressourcen finden. Mit den Münzen könnt ihr später Verbesserungen und eine neue Waffe kaufen.

Auch wenn einige Teile im Spiel etwas unlogisch erscheinen, erwartet euch eine packende und spannende Geschichte. Durch Zeitungsartikel und Videobänder erfahrt ihr nach und nach mehr über die Geheimnisse des Anwesens. Ihr werdet einige Videobänder finden, welche ihr an einem Videorekorder abspielen könnt. Dabei schaut ihr euch aber nicht einfach nur eine Zwischensequenz an, sondern steuert den Protagonist auf dem Band. So könnt ihr schon ein bisschen erahnen, welche Schrecken noch auf euch zukommen.

Die Raumgestaltung und das Leveldesign sind sehr gut gelungen. Das Leveldesign wurde so gestaltet, dass es mehrere Abkürzungen im späteren Spielverlauf gibt. Die Lichteffekte wurden exzellent umgesetzt dargestellt. Schade fand ich nur, dass man die Taschenlampe nicht selbst anschalten konnte. Nur in bestimmten Spielsituationen schaltet euer Protagonist die Taschenlampe automatisch ein, obwohl Rest des Hauses auch sehr dunkel gestaltet ist.

Resident Evil 7 bietet euch zudem den unglaublich atmosphärischen Titelsong „Go Tell Aunt Rhody“ Gesungen von Jordan Reyne, extra für das Spiel entwickelt und eine wahnsinnige Geräuschkulisse. Nicht nur knarrende Türen, und klopfen an den Fenstern halten eure Spannung hoch, sondern noch vieles mehr. Die gute deutsche Sprachausgabe sorgt mit dafür, dass ihr nicht durch einen Text abgelenkt werdet. Die Zwischensequenzen sind gut gelungen und treiben die Geschichte erfolgreich voran.

Pro und Contra
  • Unglaublich atmosphärischer Titelsong
  • Spannende Handlung
  • Tolle Geräuschkulisse
  • Nette kleine Rätsel
  • Starkes Leveldesign
  • Gute Raumgestaltung
  • Kein Faustkampf möglich
  • Taschenlampe nicht individuell einsetzbar
  • Handlung verläuft manchmal etwas unlogisch
Bewertung
Gameplay: 
8
Steuerung: 
10
Grafik: 
8
Sound: 
10
Multiplayer: 
0
Gesamtwertung
Gesamtwertung: 90
Fazit von: 
Rony Städel
Resident Evil 7 ist ein absolut gelungenes Survival Horror Game und führt die Serie grandios weiter. Allerdings kann es sein, dass einige Spieler es vielleicht nicht spielen können, da die Ego-Perspektive des Spieles Übelkeit auslösen kann. Spieler die dieses Problem haben, können mit Reisekaugimmis dem entgegenwirken. RE7 ist für die Fans der ersten Teile definitiv ein Muss, wer sich allerdings einfach nur lieber durch eine Zombiehorde nach der anderen ballert, wird mit diesem Teil nicht so viel Freude haben. Im Frühjahr 2017 plant Capcom zudem eine weitere Episode kostenlos zur Verfügung zu stellen, in der ihr eine neue und separate Handlung abseits des mysteriösen Dramas um Ethan Winters erleben dürft.

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